Kōtai-ji, Buddhistischer Tempel im Teramachi-Viertel, Nagasaki, Japan
Kōtai-ji ist ein buddhistischer Tempel im Stadtteil Teramachi mit einem großen Ordenssaal, der die religiöse Aktivität prägt. Das Gelände umfasst mehrere verbundene Strukturen rund um den zentralen Meditationsbereich.
Der Tempel wurde 1608 gegründet und war der erste Tempel der Obaku-Sekte in Japan, was seine Rolle in der Religionsgeschichte des Landes besonders machte. Er entstand in einer Zeit, als andere Glaubensrichtungen stark eingeschränkt waren.
Der Tempel war über Jahrhunderte ein Ort der Begegnung zwischen japanischen und chinesischen Mönchen, was sich in seiner Architektur und den täglichen Praktiken widerspiegelt.
Der Tempel liegt in der Nähe von Straßenbahnhaltestellen und ist zu Fuß erreichbar, mit Wegen, die deutlich gekennzeichnet sind. Besucher sollten mit lockerer Kleidung und bequemen Schuhen kommen, da man das Gelände zu Fuß erkundet.
Ein besonders bemerkenswertes Merkmal ist die 3,4 Meter hohe Statue des Vairochana Buddha, die kosmische Wahrheit darstellt und eine kunstlerische Rarität in Japan ist. Diese Statue ist ein Beispiel für die spezialisierte religiöse Kunst, die in diesem Tempel bewahrt wird.
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