Shōfuku-ji, Buddhistischer Tempel in Nagasaki, Japan.
Shōfuku-ji ist ein Ōbaku-Zen-Tempel in Nagasaki, 1677 von Tetsushin Dōhan, einem Enkelschüler Ingens, gegründet. Seine Hallen, darunter die Daiyū-Hōden-Halle von 1697 und die Tenōden-Halle von 1705, zeigen rot bemalte Ōbaku-Details, die der japanischen Architektur näher stehen als bei anderen Ōbaku-Tempeln. Zum Bezirk gehören außerdem ein Glockenturm (1716), ein Bergtor (1703) und ein Steintor.
Shōfuku-ji wurde 1677 fertiggestellt, als vierter Tempel, den die chinesische Gemeinde Nagasakis errichtete, durch Kaufleute aus der Region Kanton. Gegründet wurde er von Tetsushin Dōhan, einem Enkelschüler Ingens, mit Unterstützung des Nagasaki-Bugyō, der ansässigen Chinesen und der Kaufmannsfamilie Nishimura. 1867 fanden dort Verhandlungen zwischen den Domänen Kishū und Tosa über den Iroha-maru-Zwischenfall statt.
Der Tempel wird von Gläubigen als wichtiger Ort der Zen-Praxis genutzt, wo man Menschen bei Meditationen und rituellen Handlungen beobachten kann. Die Raumaufteilung und Dekoration folgen klaren Zen-Prinzipien, die Besucher bei jedem Schritt spüren können.
Das Gelände ist relativ leicht zu Fuß erreichbar, mit klaren Wegen, die vom Eingang durch alle Bereiche führen und auch für weniger mobile Besucher zugänglich sind. Es ist ratsam, bequeme Schuhe zu tragen, da Sie ausziehen müssen, um einige der Innenbereiche zu betreten.
Der Tempel besitzt die größte Tempelglocke Nagasakis, die heute nur noch an Silvester geläutet wird. Auf dem Gelände steht ein Gedenkstein für Jagatara Oharu mit einem eingravierten Tanka des Dichters Yūji Yoshii. Ein steinerner Bau diente einst zum Verbrennen unerwünschter Schriftstücke.
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