中町教会, Katholische Kirche in Nagasaki, Japan.
Die Nakamachi-Kirche ist ein katholisches Kirchengebäude aus weißem Stein in Nagasaki mit einem markanten hohen Spitzturm. Die äußeren Wände sind aus dem ursprünglichen Bau erhalten und prägen das Erscheinungsbild der Kirche noch heute.
Das Gebäude entstand zwischen 1891 und 1897 nach einem Entwurf des französischen Priesters Papinot. Die Konstruktion wurde durch finanzielle Unterstützung von französischen Frauen und lokalen Wohltätern ermöglicht.
Die Kirche bewahrt Statuen von Sankt Thomas Nishi und fünfzehn Gefährten in ihrem Garten, die an japanische christliche Märtyrer aus vergangenen Jahrhunderten erinnern. Diese Denkmäler erzählen von einer langen Tradition des Glaubens in dieser Region, die bis heute in der Gemeinde lebendig ist.
Die Kirche kann tagsüber besucht werden und bietet einen leicht zugänglichen Ort zum Besichtigen in der Nähe des Bahnhofs. Der Standort ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar und liegt in einer belebten Gegend der Stadt.
Das Bauwerk wurde offiziell als Stätte des Atombombenerbes anerkannt, da seine Außenmauern und der Spitzturm den Atomanschlag von 1945 überstanden haben. Dies macht es zu einem seltenen Beispiel für Gebäude, die diese Tragödie überlebten.
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