Kure-hachimangu, Shinto shrine in Japan
Kure-hachimangu ist ein Shinto-Heiligtum in der Kasuga-zukuri Architektur, das sich mit Blick auf den Pazifischen Ozean erhöht. Der Tempel ist von außen wie ein schlanker Turm geformt, wirkt von oben wie eine Libelle, und die Innenräume werden immer enger, je tiefer man eindringt.
Das Heiligtum geht auf die Mitte des Mittelalters zurück und wurde als Schutzort für einen Feldherrn während kriegerischer Auseinandersetzungen errichtet, wobei Aufzeichnungen von 1392 auf noch frühere Ursprünge hindeuten. Das heutige Gebäude wurde 1825 wiederaufgebaut, doch die Wallfahrtstradition als Anlaufstelle für Fischer reicht über 600 Jahre zurück.
Der Name des Schreins leitet sich von seiner Funktion als Schutzheiligtum ab, das Feldherren in Schlachten unterstützte und später zum Anlaufpunkt für Fischer wurde, die vor Ausfahrten beteten. Heute sieht man an den Ema-Holzplaketten, die Besucher hinterlassen, wie eng die lokale Gemeinschaft mit dem Heiligtum verbunden bleibt.
Besucher sollten sich Zeit nehmen, um die Purifikationsrituale am Wasserbassin durchzuführen und die Gebete mit Münzwurf, Glockenklingeln und Verbeugung zu praktizieren. Der Ort ist zu Fuß leicht erreichbar und bietet sich gut für ruhige Betrachtung an, besonders bei Sonnenuntergang über dem Meer.
Ein großer Stein mit einem natürlichen Loch auf der linken Seite wurde über Tausende von Jahren durch fließendes Wasser geformt, und Besucher glauben, dass das Hindurchgehen durch das Loch, angefangen mit dem Kopf, Segen bringt und reinigende Kräfte hat. Die herbstliche Feier, die seit über 600 Jahren stattfindet und mit einer Tonne schweren Fackel durchs Dorf getragen wird, treibt nach lokaler Überzeugung böse Geister aus.
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