Motoyasu Bridge, Straßenbrücke in Naka-ku, Japan.
Die Motoyasu-Brücke überspannt den Fluss Motoyasu und verbindet verschiedene Teile von Naka-ku miteinander. Sie ermöglicht sowohl Fahrzeug- als auch Fußgängerverkehr über den Fluss.
Die Brücke wurde 1590 ursprünglich erbaut und war das Bauwerk, das dem Atombombeneinsatz von 1945 am nächsten stand. Nach dem Krieg wurde sie 1992 wiederaufgebaut.
Die Struktur gehört zur bedeutenden Sammlung der 100 Brücken Japans und zeigt die Entwicklung der japanischen Ingenieurskunst.
Die Brücke ist zu Fuß leicht zu erreichen und liegt in direkter Nähe zu Buslinien und Bahnhöfen. Der beste Besuchszeitpunkt ist tagsüber, wenn die Gegend lebendig ist und der Zugang zu benachbarten Gedenkstätten einfach ist.
Die Brücke war so nah am Explosionszentrum, dass ihre Steinmauern in das Wasser stürzten. Einige dieser ursprünglichen Steine aus dem 16. Jahrhundert liegen bis heute auf dem Flussgrund.
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