Hachiōji-jinja, Shinto shrine in Japan
Hachiōji-jinja ist ein Shinto-Heiligtum in Funabashi, das im Shinmei-zukuri-Stil mit einfachen, geraden Linien und natürlichen Holzkonstruktionen erbaut ist. Das Gelände umfasst ein Hauptgebäude für Gebete, kleinere Schreine für verschiedene Gottheiten und ist von Bäumen umgeben mit sauberen Kieselpfaden, die zum Eingang führen.
Das Heiligtum wurde von Prinz Yamato Takeru während einer Feldzugskampagne gegründet, der hier für Sieg und Regen betete, eine Geschichte, die über tausend Jahre zurückgeht. Während der Edo-Zeit erhielt es Unterstützung von Tokugawa-Herrschern, wurde mehrfach bei Konflikten beschädigt und später im traditionellen Stil wiederaufgebaut.
Das Heiligtum ist dem Amaterasu-Kult gewidmet, der Sonnengöttin, die in der japanischen Tradition eine zentrale Rolle spielt. Sie können hier sehen, wie lokale Traditionen mit überregionalen Glaubensvorstellungen verbunden sind, besonders in den kleineren Schreinen auf dem Gelände, die verschiedenen Gottheiten wie der Erntegöttin Toyoukehime gewidmet sind.
Besucher sollten einfache Verhaltensregeln beachten, wie vor dem Betreten und Verlassen zu verbeugen und eine Münze in die Opferkasse zu werfen, bevor sie die Glocke läuten. Der Schrein ist das ganze Jahr über für die Öffentlichkeit zugänglich und bietet Beschilderung, die hilft, die Bedeutung jedes Teils des Geländes zu verstehen.
Neben dem Hauptheiligtum steht die Tōmyōdai, ein 1880 fertiggestellter Leuchtturm im westlichen Stil, der der größte private Leuchtturm Japans ist. Diese ungewöhnliche Struktur zeigt, wie verschiedene architektonische Stile und historische Epochen an einem einzigen Ort zusammentreffen.
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