Kōnodai Castle, Japanische Burg in Ichikawa, Japan.
Kōnodai Castle war eine mittelalterliche Festung, die auf einer Flusstalebene zwischen zwei Flüssen erbaut wurde und sich über mehrere hundert Meter erstreckte. Der Standort weist noch immer erhaltene Wassergräben und Erdwallbefestigungen auf, die aus dieser Zeit stammen.
Die Festung wurde 1479 von Sukechika Ota gegründet und wechselte mehrmals zwischen konkurrierenden Clans die Herrschaft, bis sie 1590 ihre Bedeutung verlor. Die Struktur war lange Zeit ein Brennpunkt regionaler Machtkämpfe.
Das Burggelände enthält alte Grabhügel, darunter das Akedo Kofun, das während der militärischen Operationen von 1479 Steinsarkophage offenbarte.
Der Ort ist jetzt Teil eines Parks und bietet Wegen zum Erkunden der Befestigungsreste. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da das Gelände uneben ist und alte Erdwälle verschiedene Höhenniveaus aufweisen.
Tokugawa Ieyasu ordnete den Abriss der Anlage an, da sie einen strategischen Blick über Edo, das heutige Tokio, bot und damit eine potenzielle Bedrohung darstellte. Die Zerstörung war Teil seiner Strategie zur Konsolidierung der Macht in der neuen Hauptstadt.
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