Horinouchi Shell Mound, Archäologischer Muschelhaufen in Ichikawa, Japan
Der Horinouchi Shell Mound ist ein archäologischer Hügel in Ichikawa, der sich entlang des Kokubun-Flusses erstreckt und horseschuhartig geformt ist. Das Gelände enthält Schichten von Muschelschalenresten, die Hinweise auf menschliche Besiedlung aus der Jōmon-Zeit bewahren.
Die Stätte wurde 1904 von der Anthropologischen Gesellschaft Tokios erforscht und offenbarte eines der frühesten bekannten menschlichen Skelette in Japan. Diese Entdeckung half Archäologen, die Besiedlungsmuster und die Anatomie der Jōmon-Menschen besser zu verstehen.
Die Stätte enthält zahlreiche Artefakte wie Töpferwaren, Steinwerkzeuge, Muschelarmbänder und Tonfiguren aus der Jōmon-Zeit.
Besucher können das Gelände selbst erkunden, wobei die natürliche Formation leicht zu identifizieren ist. Das angrenzende Ichikawa Archäologische Museum zeigt Funde vom Standort und liegt etwa 8 Minuten zu Fuß entfernt.
Die Keramik von diesem Ort gab einem bestimmten Stil den Namen: Horinouchi-Stil wird von Fachleuten anhand von Merkmalen wie Randmustern und spiralförmigen Verzierungen erkannt. Diese Merkmale finden sich in archäologischen Stätten in der gesamten Kantō-Region.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.