Shimōsa Kokubun-ji, Buddhistischer Provinztempel in Ichikawa, Japan
Shimōsa Kokubun-ji ist ein buddhistischer Tempel in Ichikawa mit Grundriss-Fundamenten, die sich über etwa 300 Meter in Ost-West-Richtung und 350 Meter in Nord-Süd-Richtung erstrecken. An der Stätte sind noch die Fundamente eines ursprünglichen siebenstöckigen Pagodenbaus zu sehen.
Kaiser Shōmu befahl 741 den Bau dieser Anlage als Teil eines landesweiten Netzwerks von Provinztempeln, um das Reich durch buddhistische Praktiken zu schützen. Der Bau war Ausdruck der Verbindung von kaiserlicher Macht und religiöser Autorität im frühen Mittelalter.
Der Tempelplatz folgt einem klassischen japanischen Grundriss mit Hallen und Pagoden, die eine bestimmte Ordnung zeigen. Besucher können sehen, wie dieser Aufbau die frühe buddhistische Architektur des Landes widerspiegelt.
Der Tempel liegt etwa 25 Gehminuten von den Bahnhöfen Keisei Kokubundai oder Ichikawa Mama entfernt und ist leicht zu Fuß erreichbar. Kostenlose Parkplätze für etwa 20 Fahrzeuge stehen vor Ort zur Verfügung.
An einem archäologischen Fundort etwa 200 Meter östlich wurden Ziegelöfen ausgegraben, die Dachziegel mit chinesisch inspirierten Mustern zeigen. Diese Funde geben Einblick in die handwerklichen Techniken und Handelsverbindungen der Zeit.
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