Tōjin Kofun Cluster, Alte Grabhügel in Kyushu, Japan.
Der Tōjin Kofun Cluster ist eine Gruppe von Erdaufschüttungen aus der antiken Zeit in Japan, die von oben betrachtet charakteristische Schlüssellochformen haben. Die Grabanlage besteht aus quadratischen Fronten und halbkreisförmigen Rückseiten, die über Jahrhunderte erhalten blieben.
Die Grabanlage wurde während der Kofun-Periode zwischen 300 und 538 n. Chr. erbaut, eine Zeit der politischen Zentralisierung im alten Japan. Dieser Zeitraum markiert einen Wendepunkt in der Entwicklung der japanischen Gesellschaft und ihrer Machtverhältnisse.
Die Grabkammern enthalten Tonfiguren namens Haniwa, die Krieger, Tiere und Haushaltsgegenstände darstellen und zeigen, was den Menschen dieser Zeit wichtig war. Diese Figuren geben Einblick in die Vorstellungen und die Lebenswelt der Bevölkerung vor über 1500 Jahren.
Der Ort ist einfach zu besuchen und bietet freien oder minimal belastenden Zugang zum Außenbereich der Grabstätten. Es empfiehlt sich, die Website vorab zu prüfen, um Öffnungszeiten und eventuelle Einschränkungen zu klären.
Ausgrabungen in dieser Anlage haben zahlreiche Keramiken, Waffen und Rüstungen freigelegt, die zeigen, wie geschickt die Handwerker jener Zeit waren. Diese Funde offenbaren besondere technische Kenntnisse, die man in dieser fernen Epoche normalerweise nicht erwartet.
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