Yokose Kofun, Schlüssellochförmiger Kofun in Ōsaki, Präfektur Kagoshima, Japan
Yokose Kofun ist ein Grabügel in Ōsaki und folgt der traditionellen schlüssellochförmigen Struktur, die für japanische Gräber charakteristisch ist. Die Anlage umgibt eine zentrale Grabkammer und zeigt die klassischen Merkmale dieser wichtigen Bestattungsform.
Der Yokose Kofun entstand Mitte bis Ende des 5. Jahrhunderts in der mittleren Kofun-Zeit, worauf die Schlüssellochform, die steinerne Grabkammer und gefundene Sue-Keramik hinweisen. Er wird im Ōsaki meishō-shi von 1824 erwähnt und erscheint 1843 im Mikuni meishō zue als Ōtsukayama. Um 1902 wurde er geplündert, am 8. September 1943 wurde er zum nationalen historischen Stätte erklärt.
Auf der Oberfläche des Hügels wurden zylindrische und figürliche Haniwa gefunden, darunter schildförmige Haniwa; dies ist das südlichste Kofun Japans mit Haniwa. Heute steht ein kleiner Schrein auf dem vorderen Teil, und das Grab ist seit der Edo-Zeit bekannt: 1824 im Ōsaki Meishō-shi und 1843 im Mikuni Meishō Zue als Ōtsukayama erwähnt.
Der Hügel liegt an einem Hang in einer Reisfeldlandschaft etwa 6 m über dem Meeresspiegel, westlich der Bucht von Shibushi. Der hintere runde Teil ist rund 1 m höher als der vordere, und durch Abtragung liegt die steinerne Grabkammer an seiner Spitze frei. Die Anlage ist seit der Edo-Zeit bekannt, und heute steht ein kleiner Schrein auf dem vorderen Teil.
Der Grabhügel ist der südlichste Kofun Japans, bei dem Haniwa nachgewiesen sind: Auf der Oberfläche fand man zylindrische und schildförmige Tonfiguren. Der vielleicht schildförmige Graben ist 12 bis 23 Meter breit und 1,5 Meter tief.
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