Ōi Dam, Gewichtsstaumauer in der Präfektur Gifu, Japan.
Der Ōi-Staudamm ist eine Betonkonstruktion, die sich über das Kiso-Tal erstreckt und das Wasser des Flusses aufstaut. Das Bauwerk hat dicke Wände, die die Wassermassen halten, und schafft einen großen See dahinter.
Der Bau der Talsperre begann in den 1920er Jahren als Teil der Elektrifizierungsbemühungen Japans. Das Projekt war Ausdruck der modernen Ingenieurskunst dieser Zeit und trug zur Energieversorgung der Region bei.
Der Staudamm prägt die Landschaft des Kiso-Tals und ist Teil des Freizeitgebiets der Region Tokai geworden. Besucher nutzen das Stauseebecken heute für Erholung und Spaziergänge entlang der umliegenden Wälder.
Besucher können die Umgebung der Talsperre erkunden, am See spazieren gehen und die Konstruktion von außen sehen. Der beste Zugang ist von den nahe gelegenen Straßen aus möglich; die Gegend ist auch in den wärmeren Monaten zugänglich.
Die Talsperre zeigt Designelemente aus der Taisho-Periode und ist ein Beispiel für Japan frühen Ansatz der Dammbautechnik. Die Konstruktion verbindet traditionelle Ingenieurprinzipien mit modernen Materialien dieser Ära.
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