Naegi Castle, Bergruine in Nakatsugawa, Japan
Naegi Castle ist eine Burgruine auf dem Berg Takamori bei Nakatsugawa in der Präfektur Gifu. Die Anlage erhebt sich 432 Meter über dem Meeresspiegel oberhalb des Flusses Kiso und nutzt massive Natursteine als Teil ihrer Mauern.
Die Burg entstand im Jahr 1532 und diente bis zum Jahr 1600 als Verwaltungssitz einer kleinen Herrschaft. Tokugawa Ieyasu befahl ihre Eroberung während seiner Feldzüge zur Reichseinigung.
Die Befestigung erhielt ihren Namen nach der Stadt Naegi und diente drei Jahrhunderte lang als Machtzentrum lokaler Lehensherren. Besucher können noch heute die Integration natürlicher Felsformationen in die Verteidigungsanlagen erkennen, die das Bauwerk mit der Flusslandschaft verbinden.
Der Aufstieg vom nächsten Haltepunkt dauert etwa 30 Minuten auf einem Bergpfad, der teils steil verläuft. Direkte Busverbindungen vom Bahnhof Nakatsugawa verkehren im Frühling und Herbst, wenn das Wetter günstig ist.
Ein kleines Museum neben den Ruinen zeigt Fundstücke aus der Zeit des Lehensstaates, darunter Waffen und Alltagsgegenstände vom 16. bis zum frühen 19. Jahrhundert. Die Sammlung dokumentiert den Wandel vom Mittelalter zur Neuzeit in dieser Bergregion.
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