Lake Ōnuma, Reliktensee in Wakkanai, Japan.
Lake Ōnuma ist ein Überbleibsel-Süßwassersee im nördlichsten Teil Japans, in der Nähe von Wakkanai, der einst ein Teil des Meeres war. Er ist von flachem Land und Vegetation umgeben, die typisch für die nördlichen Küstenregionen Hokkaidos sind.
Vor Tausenden von Jahren war das Gebiet, in dem sich der See heute befindet, Teil des Meeres; geologische Veränderungen und Sedimentablagerungen isolierten das Wasser langsam vom Ozean. Dieser Prozess verwandelte das ehemalige Meeresgebiet in den heutigen Süßwassersee.
Lake Ōnuma liegt in der Nähe von Wakkanai, einer Stadt, die für ihre Fischerei bekannt ist, und die Bewohner nutzen das Ufer traditionell zum Angeln. Wer das Ufer entlanggeht, kann diese alltäglichen Gewohnheiten noch heute beobachten.
Der See ist mit dem Auto oder dem regionalen Bus erreichbar, und in der Nähe des Ufers stehen Parkplätze zur Verfügung. Der Sommer und der frühe Herbst sind die angenehmsten Jahreszeiten für einen Besuch, da das Wetter im Norden Hokkaidos sonst rau sein kann.
Obwohl der See heute als Süßwassersee gilt, enthält sein Wasser noch immer Spuren von Mineralien aus der Zeit, als er Teil des Meeres war. Diese chemischen Überreste machen ihn für Wissenschaftler interessant, die die Geschichte der Meeresveränderungen in der Region untersuchen.
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