Soya Hills, Periglaziales Kulturerbe in Wakkanai, Japan.
Die Soya Hills sind eine periglaziale Landform in Wakkanai, die sich durch sanfte Hügel und ein wellenförmiges Gelände mit Höhenlagen zwischen 20 und 400 Metern auszeichnet. Das Gebiet ist geprägt von Grasslandschaften und offenen Wiesen, die sich über eine große Fläche erstrecken.
Während der letzten Eiszeit vor etwa 20.000 Jahren schufen wiederholte Frost- und Tauzyklen des Bodens die charakteristischen gerundeten Kämme und verzweigten Täler. Im Meiji-Zeitraum verwandelten Waldbrände die dicht bewaldeten Hügel in die heute sichtbaren Graslandschaften.
Der Name Soya stammt aus dem Ainu-Wort für "groß" und bezieht sich auf die weitläufige Landschaft. Die offenen Wiesen und Weiden prägen heute das Bild dieser Region und zeigen die Spuren menschlicher Nutzung über Generationen.
Das Gelände ist über ausgeschilderte Wanderwege zugänglich, darunter eine Straße mit weißem Muschelbelag aus zerkleinerten Jakobsmuscheln, die verschiedene Aussichtspunkte verbindet. Die flache bis sanfte Topografie ermöglicht relativ einfache Wanderungen mit guter Ausblicksmöglichkeit auf die umgebende Landschaft.
Das Gebiet beherbergt einen großen Windpark mit 57 Turbinen, die neben Weideflächen für das regionale Spezialrind Soya Black Cattle betrieben werden. Diese Kombination aus erneuerbarer Energie und traditioneller Weidewirtschaft macht das Landschaftsbild einmalig.
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