Amanoiwatate-jinja, Shinto shrine in Japan
Das Amanoiwatate-jinja ist ein kleiner Schrein in einem bewaldeten Gebiet auf einem niedrigen Berg in Nara. Die Anlage besteht aus großen, moosbedeckten Steinen, die in den Shinto-Praktiken als Gottheiten verehrt werden, und einem winzigen Gebetsplatz, anstelle eines traditionellen Hauptgebäudes.
Der Schrein wird als sehr alt angesehen, da er große Steine als Gottheiten verehrt, ein Stil, der in frühen Shinto-Praktiken verbreitet war. Er gehört zu den ältesten bekannten Heiligtümern, in denen primitive Formen der Verehrung noch heute fortbestehen und frühe Shinto-Traditionen zeigen.
Der Schrein wird von Besuchern als 'Kraftort' betrachtet, an dem man spirituelle Energie spüren und innere Ruhe finden kann. Der Ort zieht Menschen an, die nach Stille suchen und sich mit älteren Shinto-Praktiken verbinden möchten.
Der Zugang zum Schrein erfolgt durch ein hölzernes Torii-Tor, das den Übergang in den heiligen Raum markiert, gefolgt von einem einfachen, gut begehbaren Weg durch die Bäume. Besucher sollten sich Zeit zum langsamen Gehen nehmen, respektvolle Verhalten zeigen wie Verbeugungen am Tor und Ruhe bewahren, um die friedliche Atmosphäre für alle zu bewahren.
Besucher dürfen Fotos mit den heiligen Steinen machen und können dabei Kostüme tragen oder kreative Aufnahmen erstellen, was einen spielerischen Aspekt zum Besuch hinzufügt. Diese ungewöhnliche Praktik unterscheidet sich von vielen anderen traditionellen Schreinen, in denen Fotografie eingeschränkt oder unterbunden wird.
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