姫島の黒曜石産地, Alter Obsidiansteinbruch in Himeshima, Japan.
Die Himeshima-Obsidianlagerstätte erstreckt sich über eine vulkanische Formation mit sieben unterschiedlichen Gipfeln und zeigt dunkles graues bis milchig-weißes vulkanisches Glas. Entlang der Kraterlandschaft und über gekennzeichnete Wanderwege können Besucher die freiliegenden Obsidian-Vorkommen und die geologischen Formationen unmittelbar erforschen.
Die Obsidianlagerstätte entstand vor Zehntausenden von Jahren durch intensive vulkanische Aktivität, die das wertvolle vulkanische Glas bildete. Später wurde das Material ab der Altsteinzeit systematisch abgebaut und verbreitete sich als bevorzugter Werkstoff bis in die Yayoi-Periode.
Der Obsidian von Himeshima war über Jahrtausende hinweg das Material der Wahl für Werkzeuge in der ganzen Region. Menschen nutzten das vulkanische Glas, um scharfe Klingen und Schneidewerkzeuge herzustellen, die in ihrem täglichen Leben unverzichtbar waren.
Das Gelände ist über gekennzeichnete Wanderwege gut begehbar, auf denen man die Obsidianvorkommen aus nächster Nähe betrachten kann. Besucher sollten angemessene Schuhe tragen, da das vulkanische Gelände uneben und teilweise felsig ist.
Das Vorkommen zeichnet sich durch milchig-weiße Obsidian-Varianten aus, die anderswo in Japan selten anzutreffen sind. Diese seltene Färbung machte die Lagerstätte für prähistorische Werkzeugmacher besonders wertvoll und unterschied sie von anderen Quellen.
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