Obori-jina, Shinto shrine in Japan
Obori-jina ist ein kleines Shinto-Heiligtum in Takasaki mit einer einfachen Holzstruktur und einem Dach aus Metallblechen. Das Gelände wird von Bäumen umgeben und verfügt über traditionelle Steinlaternen, einen ruhigen Garten und eine kleine Heiligtumshalle im Stil Mune-hori-zukuri.
Das Heiligtum wird seit mindestens 880 verehrt und war während der Edo-Zeit ein wichtiger religiöser Ort mit besonderem Rang. Die Haupthalle wurde Anfang des 1700er Jahrhunderts im traditionellen Stil wiederaufgebaut und steht noch heute an Ort und Stelle.
Der Name Obori-jina stammt aus alter Zeit und bezieht sich auf die Verehrung lokaler Gottheiten. Besucher können hier sehen, wie die Gemeinde traditionelle Praktiken bewahrt hat, wie das Hinterlassen von Opfergaben und das Sammeln von Goshuin-Stempeln in einem Notizbuch.
Besucher können früh am Morgen oder am späten Nachmittag kommen, wenn weniger Menschenmassen anwesend sind, besonders an Wochentagen. Der Zugang erfolgt durch ein großes hölzernes Tor, das den Übergang zum heiligen Raum markiert, und es ist möglich, den Ort langsam zu erkundigen und die Umgebung zu genießen.
Der Hauptgott des Heiligtums ist Sukuna Hikona, eine Figur, von der man glaubt, dass sie gute Gesundheit und Schutz bringt. Das Gelände liegt in der Nähe antiker Grabhügel aus dem späten 4. und frühen 5. Jahrhundert und in Potteryscharden aus der frühen Jomon-Zeit, was auf eine lange Präsenz menschlicher Aktivität hindeutet.
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