Yashima, Naturdenkmal und historische Stätte in Takamatsu, Japan
Yashima ist ein flachgipfeliger Berg, der sich 293 Meter über dem Meeresspiegel erhebt und sich einmal ein Stück ins Meer hinein ragte. Heute bietet der Berg während des ganzen Jahres Ausblicke auf das Seto-Binnenmeer und die umliegenden Inseln.
Der Berg war 1185 während des Genpei-Kriegs Schauplatz einer entscheidenden Schlacht zwischen den Klans Minamoto und Taira, die zur Niederlage der Taira führte. Diese Schlacht markierte einen Wendepunkt in der japanischen Geschichte und die Region erinnert immer noch an dieses Ereignis.
Der Yashima-Tempel, die 84. Station des Shikoku-Pilgerwegs, beherbergt buddhistische Kunstwerke und eine acht Jahrhunderte alte Statue der Senju Kannon. Pilger und Besucher kommen hierher, um diese religiöse Stätte zu ehren und die spirituelle Bedeutung des Ortes zu erleben.
Man erreicht den Gipfel mit dem Yashima Driveway oder nimmt einen Shuttle-Bus vom JR-Bahnhof Yashima, wobei mehrere Parkplätze in der Nähe von Aussichtspunkten vorhanden sind. Besucher sollten gutes Schuhwerk tragen, da es oben auch Wanderwege gibt, um die verschiedenen Teile des Berges zu erkunden.
Der Berg beherbergt den Chinoike-Teich, wo nach lokalen Erzählungen Minamoto-Krieger nach der Schlacht ihre Schwerter wuschen und das Wasser rot färbten. Diese Geschichte wird immer noch von Besuchern besucht, die sich den dramatischen Momenten der Schlacht vorstellen möchten.
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