Yashima-ji, Buddhistischer Tempel am Berg Yashima, Takamatsu, Japan
Yashima-ji ist ein buddhistischer Tempel auf einem Berg in Takamatsu, der auf etwa 341 Metern Höhe liegt und traditionelle japanische Architektur mit zinnoberroten Toren zeigt. Die Anlage umfasst mehrere Gebäude und Schreine, die über den Berggipfel verteilt sind.
Der Tempel wurde 754 von dem chinesischen Mönch Ganjin gegründet und hat eine lange Geschichte als religiöser Ort in der Region. Später erlangte er Bedeutung als strategischer Schauplatz während des Genpei-Krieges zwischen rivalisierenden Klans.
Der Tempel ist als 84. Station des Shikoku-Pilgerwegs bekannt und zieht Pilger an, die diese traditionelle Route gehen. Die Besucher können hier die spirituelle Bedeutung dieses Ortes in der religiösen Praxis nachspüren.
Der Tempel ist mit dem Shuttle-Bus vom Bahnhof Takamatsu oder mit dem Auto erreichbar, wobei am Berggipfel genügend Parkplätze zur Verfügung stehen. Besucher sollten bequeme Schuhe tragen, da das Gelände hügelig ist und Treppen zum Erkunden der verschiedenen Gebäude erforderlich sind.
Das Gelände beherbergt einen Schrein, der einem Tanuki-Dachs namens Tazaburo gewidmet ist, der in lokalen Legenden als Anführer aller Shikoku-Dachse verehrt wird. Dieser ungewöhnliche religiöse Fokus zeigt, wie Tiergottheiten in japanischen Tempeln Teil der Verehrungspraxis sind.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.