Jōraku-ji, Buddhistischer Tempel Nationalschatz in Konan, Japan.
Jōraku-ji ist ein buddhistischer Tempel in Konan mit einer Haupthalle im traditionellen irimoya-zukuri-Stil, deren Dach mit Hinoki-Zypressenschindeln gedeckt ist. Das Bauwerk zeigt sorgfältig ausgearbeitete Holzarbeiten und beherbergt zwei nationale Schätze, darunter eine dreistöckige Pagode aus dem Jahr 1400.
Der Tempel wurde von dem Mönch Rōben in den Jahren 708 bis 715 gegründet und diente dem Schutz des Nordostbereichs des Shigaraki-Palastes vor spirituellen Gefahren. Diese Schutzfunktion prägte den Zweck des Tempels von seinen Anfängen an.
Der Tempel ist die erste Station des Pilgerpfads Ōmi Saigoku Sanjusankasho und zieht Pilger an, die traditionelle Routen mit spirituellem Hintergrund erkunden möchten. Die Pilgerpraxis verbindet die Besucher mit einer jahrhundertealten religiösen Tradition, die noch heute lebendig ist.
Ein Besuch erfordert eine Voranmeldung und die Öffnungszeiten sind von 10 Uhr morgens bis 16 Uhr. Der Tempel ist etwa 3 Minuten zu Fuß von der Bushaltestelle Nishitera entfernt und leicht erreichbar.
Im Innern bewahrt der Tempel eine versteckte Statue des Senjū Kannon auf, die nur bei besonderen Gelegenheiten der Öffentlichkeit gezeigt wird. Diese verborgene Darstellung zieht Besucher an, die sich mit seltenen religiösen Kunstwerken befassen möchten.
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