Miho-Museum, Kunstmuseum in Kōka, Japan
Das Miho Museum ist ein Kunstmuseum in Shigaraki, Stadt Koka, Präfektur Shiga. Etwa drei Viertel seiner 17.400 Quadratmeter sind in einen felsigen Berggipfel gehauen; sichtbar bleiben eine breite Treppe aus grauem Stein, ein dreieckiges Dach aus Glas und Stahl mit rundem Fenster sowie Wände aus beigem französischem Kalkstein. Ein gekrümmter Tunnel mit beleuchteten Wandnischen führt zum Ausstellungstrakt.
Mihoko Koyama, Gründerin von Shinji Shumeikai, trug über vierzig Jahre japanische Kunst zusammen; im November 1997 eröffnete das Museum für diese Sammlung. Sie und ihre Tochter Hiroko beauftragten I. M. Pei, der den Entwurf Shangri-La nannte und etwa drei Viertel der 17.400 Quadratmeter in einen felsigen Berggipfel legte. Der Philosoph Takeshi Umehara wurde erster Direktor.
Das Museum trägt den Namen von Mihoko Koyama, die über mehr als vierzig Jahre japanische Shinto- und buddhistische Kunst, Malerei, Keramik, Lackarbeiten und Teegerät zusammentrug. Restaurant und Teeraum servieren Zutaten aus der Shumei-Naturlandwirtschaft, für die das Museum wirbt. 2017 fand hier die Cruise-Show 2018 von Louis Vuitton statt.
Die Busse zum Museum starten am Bahnhof Ishiyama an der JR-Tokaido-Hauptlinie (Biwako-Linie) und brauchen etwa 50 Minuten; vom Bahnhof Shigaraki an der Shigaraki-Kogen-Bahn erreicht ein Gemeindebus der Stadt Koka das Museum in rund 20 Minuten. Mit dem Auto fährt man über die Shin-Meishin-Autobahn bis zur Ausfahrt Shigaraki IC und dann etwa 20 Minuten über die Nationalstraße 307 und die Präfekturstraße Shiga 12. Ein Taxi vom Bahnhof Shigaraki braucht etwa 20 Minuten.
Der Zugang führt über eine Kirschbaumallee zu einem Tunnel und einer Hängebrücke vor dem Eingang; Elektrofahrzeuge verbinden das Empfangsgebäude mit den Sälen. Der Entwurf von I. M. Pei, der ihn Shangri-La nannte, versenkt etwa drei Viertel der 17.400 Quadratmeter großen Anlage in einem felsigen Gipfel; die beigen Kalksteinmauern und -böden stammen aus Frankreich, derselbe Stein, den Pei in der Empfangshalle des Louvre verwendete.
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