Miho-Museum, Kunstmuseum in Kōka, Japan
Das Miho Museum ist ein Kunstmuseum in Koka, Japan, das in bewaldeten Hügeln liegt und sich hauptsächlich unterirdisch erstreckt. Der Bau verbindet Glas, Stahl und französischen Kalkstein in einer Architektur, die mit der Berglandschaft verschmilzt.
Das Museum öffnete 1997 als Heimat für die Sammlung von Mihoko Koyama, die buddhistische Skulpturen, Gemälde und Teezeremonie-Objekte umfasste. Die Architektur von I.M. Pei entstand in den neunziger Jahren in enger Abstimmung mit der Umgebung.
Der Name des Museums ehrt Mihoko Koyama, die ihre private Sammlung der Öffentlichkeit zugänglich machte. Besucher sehen heute eine Auswahl aus etwa dreitausend Werken, die japanische und asiatische Kunst über mehrere Jahrhunderte zeigen.
Vom Bahnhof Ishiyama in Kyoto fährt ein Bus etwa fünfzig Minuten durch die Berge bis zum Museum. Die Fahrt führt durch schmale Straßen und grüne Täler, sodass sich eine Anreise am Vormittag empfiehlt.
Drei Viertel des Gebäudes liegen unter der Erde, sodass nur Glasflächen und ein Teil der Fassade aus dem Hang ragen. Ein Tunnel führt durch den Berg zum Eingang, wo Tageslicht die unterirdischen Räume erhellt.
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