Gokō Bridge, Straßenbrücke in Yawata, Japan.
Die Gokō-Brücke überquert den Fluss Kizu-gawa über eine Länge von etwa 356 Metern und verbindet den Bezirk Kumiyama-cho mit der Stadt Yawata. Das Bauwerk besteht aus acht separaten hölzernen Abschnitten, die durch Metallkabel miteinander verbunden sind.
Das Bauwerk wurde 1953 fertiggestellt und ersetzte eine frühere Fährverbindung, die Menschen zwischen den beiden Ufern transportierte. Seine innovative Konstruktion mit schwimmenden Abschnitten war eine praktische Antwort auf die häufigen Hochwasser des Flusses.
Die Brücke trägt den Namen Nagare-bashi, was ihre einzigartige Konstruktion widerspiegelt, die sich dem Fluss anpasst. Die Menschen vor Ort sind stolz auf diese Lösung, die Schäden verhindert und die Brücke seit Jahrzehnten funktionsfähig hält.
Die einzelnen Abschnitte können bei Hochwasser wegtreiben und später in ihre Position zurückkehren, ohne dass das Bauwerk Schaden nimmt. Dies macht es möglich, die Brücke als ständige Überquerung zu nutzen, obwohl der Fluss regelmäßig anschwillt.
Das Bauwerk erhielt seinen Namen Nagare-bashi, was "fließende Brücke" bedeutet und sich auf seine Fähigkeit bezieht, bei Hochwasser abzutreiben. Diese ungewöhnliche Eigenschaft war absichtlich konzipiert, um Schäden durch Flusshochwasser zu vermeiden, anstatt gegen sie zu kämpfen.
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