Minase Shrine, Shinto-Schrein in Shimamoto, Japan
Minase Jingū ist ein Shintō-Schrein in Shimamoto, am Fuß des Berges Tennō gelegen, umgeben von Wohnvierteln und japanischen Wäldern. Die Anlage umfasst mehrere Bauwerke aus Holz, darunter das Hauptgebäude und ein Tor, die nach traditioneller Architektur errichtet wurden.
Ein Gefolgsmann des Kaisers Go-Toba gründete den Schrein im 13. Jahrhundert, nachdem der Kaiser viele Jahre auf dem Gelände einer früheren Residenz verbracht hatte. Spätere Herrscher und Adelsfamilien erweiterten die Anlage und erneuerten die Bauwerke über die Jahrhunderte hinweg.
Der Name des Schreins bezieht sich auf den früheren kaiserlichen Palast, der einst an dieser Stelle stand und von mehreren Kaisern als Rückzugsort genutzt wurde. Besucher sehen heute Gebäude aus verschiedenen Epochen, die traditionelle Holzbauweise und Ritualformen der Shintō-Tradition bewahren.
Der Zugang zum Gelände ist täglich möglich, das Büro öffnet zwischen 9:00 und 16:00 Uhr. Besucher können heiliges Wasser von 6:00 bis 17:00 Uhr schöpfen und sollten bequeme Schuhe für Wege mit Kies und Stufen mitbringen.
Am rechten Pfeiler des Tores befindet sich ein Handabdruck, der einem bekannten Räuber aus der japanischen Folklore zugeschrieben wird. Diese Markierung zieht Besucher an, die sich für Volkssagen und historische Überlieferungen interessieren.
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