Yodo-jinja, Shinto shrine in Japan
Yodo-jinja ist ein kleines Shinto-Heiligtum in Fushimi-ku mit einfachen Holzgebäuden und Steinlaternen, die von dichtem Waldbestand umgeben sind. Der Ort zeigt rote Torii-Tore am Eingang, Fuchsstatuen und steinerne Altäre, die deutlich älter wirken.
Das Heiligtum war mit dem Inari-Glauben verbunden und hatte seinen Höhepunkt als beliebter Gebetsort für gute Ernten und Gesundheit. Ein Torii-Tor wurde in den 1950er Jahren vom Künstler Doumoto Insho gestiftet, und das Heiligtum diente ursprünglich als Schutzort gegen Krankheiten wie Tuberkulose.
Die Stätte zeigt Merkmale der Inari-Tradition mit kleinen Altären und Opfergaben für den Kami. Rote Fuchsstatuen symbolisieren hier den Boten der Reisottheit und erinnern an alte Rituale der Verehrung.
Für einen Besuch sollten stabile Schuhe getragen werden, da der Weg durch Bambuswald und verwachsenes Gelände führt und nicht gut markiert ist. Das Santuarium ist am besten bei Tageslicht zu besuchen, und es ist ratsam, Wasser mitzubringen, da es keine Geschäfte in der Nähe gibt.
Der Künstler Doumoto Insho schuf zwei Torii-Tore zum Andenken an seine Mutter - eines während ihres Lebens und ein weiteres nach ihrem Tod. Das Gelände ist heute stark verwachsen mit Moos bedeckten Steinen und teilweise einsturzgefährdeten Dächern, was dem Ort ein geisterhaft stilles Aussehen verleiht.
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