Harima Kokubunji, Buddhistischer Tempel in Himeji, Japan
Harima Kokubunji ist ein buddhistischer Tempel in Himeji, der auf einer Flussterrasse am linken Ufer des Ichi-Flusses errichtet wurde. Das Gelände zeigt noch heute die typische Anlage eines japanischen Provinztempels mit klar voneinander getrennten Bereichen für Andacht und Gemeinschaftsleben.
Kaiser Shomu ordnete 741 während der Nara-Zeit den Bau dieses Tempels als Teil eines landesweiten Netzwerks von Provinztempeln an. Im 17. Jahrhundert erhielt der Tempel Unterstützung für einen Wiederaufbau durch die Domäne Himeji und später durch einen Shogun.
Der Tempelname „Kokubunji
Das Gelände liegt auf einer erhöhten Flussterrasse, weshalb das Terrain uneben ist und traditionelle Zugänge genutzt werden. Ein Besuch bei gutem Wetter ist empfehlenswert, da die Außenbereiche einen Großteil des Geländes ausmachen.
Die archäologischen Ausgrabungen auf dem Gelände legten die originalen Fundamente der Tempelgebäude frei und ermöglichten es Forschern, die genaue Aufteilung des alten Komplexes zu rekonstruieren. Diese Grundrisse zeigen, dass die Anlage einem festgelegten Standardplan folgte, der für alle Provinztempel dieser Zeit galt.
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