Danjyo-zan Kofun, Alter Grabhügel in Himeji, Japan
Das Danjyo-zan Kofun ist ein alter Begräbnishügel in Himeji mit einer charakteristischen Schlüssellochform, bei dem ein rechteckiger Vorderteil mit einem runden hinteren Bereich verbunden ist. Der Hügel erhebt sich mehrere Meter hoch aus dem umgebenden Wald und ist von Wegen umgeben, die zum Erkunden des Ortes führen.
Der Hügel wurde in der Kofun-Zeit errichtet, einer Periode zwischen dem 3. und 6. Jahrhundert, als in Japan große Begräbnisanlagen für wohlhabende Anführer und Adlige entstanden. Diese Periode markiert den Übergang zu einer stärker zentralisierten Gesellschaft mit deutlich erkennbaren sozialen Rängen.
Der Ort trägt den Namen eines lokalen Bergs und war früher ein Heiligtum für die umliegende Bevölkerung. Die Menschen betrachteten solche Hügel als Wohnstätten der Ahnen, deren Geister man durch Opfergaben und regelmäßige Besuche ehrte.
Der Hügel liegt in einem ruhigen Waldgebiet und ist am besten bei Tageslicht zu erkunden, wenn die Wege deutlich sichtbar sind und man die Form des Monuments gut erkennt. Der Ort ist jederzeit zugänglich, aber Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da die Böden je nach Jahreszeit nass oder uneben sein können.
Der Hügel war ursprünglich mit Haniwa-Figuren geschmückt, kleinen Terrakottaskulpturen, die in Reihen angeordnet waren und die heilige Grenze der Grabstätte markieren sollten. Diese Figuren sind heute nicht mehr vorhanden, aber ihre einstige Präsenz zeigt, wie detailliert die Bestattungsrituale gestaltet waren.
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