Hino-jinja, Shinto shrine in Japan
Hino-jinja ist ein Shinto-Schrein in Nishinomiya, der von einem großen Waldgebiet umgeben ist, das etwa 200 Arten von Laubbäumen beherbergt und unter Denkmalschutz steht. Die gut gepflegten Anlagen zeigen traditionelle Schreinarchitektur mit schattenspendenden Bäumen wie Kampferbaum und Hinoki-Zypresse.
Der Schrein wurde auf dem Gelande eines ehemaligen Schlosses namens Kawarabayashi-jo errichtet, das aus der Zeit der Nanboku-cho-Epoche stammt, etwa aus dem 14. Jahrhundert. Nach einer schweren Zerstorung durch ein Erdbeben in den 1990er Jahren wurde der Schrein bis 2010 vollstandig wiederaufgebaut.
Der Schrein ist eng mit lokalen Traditionen verbunden und dient als Treffpunkt für Nachbarn bei Festivals und Gebeten im Frühling und Herbst. Die Verehrung der Sonnengöttin Amaterasu und anderer Kami prägt das spirituelle Leben der Gemeinde bis heute.
Das Gelande ist leicht mit der Hankyu-Eisenbahn erreichbar; steigen Sie am Bahnhof Nishinomiya Kitaguchi aus und gehen Sie etwa 15 Minuten zu Fuss zum Schrein. Der Weg durch die Nachbarschaft ist angenehm und die Anlage selbst bietet uberall Schatten und bequeme Wege zum Spazieren.
Das Gelande war einst mit einem buddhistischen Tempel namens Kotsumebayashi-ji verbunden, der eine Statue der Barmherzigkeitsgottin Kannon beherbergte, bevor Shinto und Buddhismus offiziell getrennt wurden. Diese verborgene religiose Geschichte zeigt, wie verschiedene Glaubensrichtungen lange Zeit an diesem Ort koexistierten.
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