Ohkurayama memorial hall, Kultureinrichtung in einem Park in Kōhoku-ku, Yokohama, Japan
Die Ohkurayama-Gedächtnishalle ist ein 1932 errichtetes Gebäude im Ōkurayama-Park in Kōhoku-ku, entworfen von Uheiji Nagano im kretisch-mykenischen (vorhellenischen) Stil: griechisch anmutende Fassade, innen japanische Holzkonstruktion. Der Mittelbau trägt einen 25,5 m hohen Turm; die Eingangshalle öffnet sich etwa 21 m hoch zu hellbraunen Glasfenstern und Adler- und Löwenskulpturen von Tenya Mizutani, Professor an der Kunsthochschule Tokio.
Das Gebäude wurde 1932 eröffnet und diente ursprünglich als Zentrum des Okura-Instituts für das Studium der spirituellen Kultur. 1981 wurde es an die Stadt Yokohama übertragen und später als Kulturdenkmal anerkannt.
Der Name der Halle geht auf ihren Gründer Kunihiko Ōkura zurück, dessen Ideen jeden der fünf Bereiche prägten: Die Halle stand für das Selbstbewusstsein im Universum, der Korridor diente als Zazen-Halle, und der Westflügel beherbergte die Forschungsräume. Heute bietet die Halle 80 Plätze für Konzerte und Vorträge, der Korridor ist eine Galerie, und die früheren Forschungsräume im Westflügel sind die Versammlungsräume 1 bis 10. Auf dem Gelände findet auch das Dokumentarfilmfestival Ōkurayama statt.
Das Gebäude liegt im Ōkurayama-Park in Kōhoku-ku, sieben Gehminuten vom Bahnhof Ōkurayama an der Tōkyū-Tōyoko-Linie. Die früheren Forschungsräume im ersten und dritten Obergeschoss dienen heute als Tagungsräume 1 bis 10; der Saal fasst 80 Personen, und der ehemalige Meditationskorridor wird als Galerie genutzt.
Das Gebäude wurde von Architekt Uheiji Nagano entworfen, der Designelemente wählte, die später zur Anerkennung als kommunales Kulturdenkmal führten. Diese Auszeichnung erfolgte 1991 und unterstrich die architektonische Bedeutung des Werks.
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