Saihō-ji, Buddhistischer Tempel in Matsuo, Bezirk Nishikyo, Kyoto, Japan.
Saihō-ji ist ein Tempel mit ausgedehnten Gartenanlagen, in denen über 120 verschiedene Moosarten auf dem Boden, Steinen und Wegen wachsen. Das komplexe Gelände umfasst mehrere Bereiche mit unterschiedlichen Gartenstilen und natürlichen Elementen.
Der Tempel wurde in der Nara-Zeit vom Priester Gyoki gegründet und erhielt eine bedeutende Umgestaltung 1339 durch den Zen-Meister Muso Soseki. Diese Überarbeitung prägte die Gartenlandschaft, die bis heute sichtbar ist.
Der Ort ist für seine Moosbestände bekannt, die seit Jahrhunderten kultiviert werden und prägen das visuelle Erscheinungsbild des Geländes. Diese Mooskultur ist tief in der lokalen Gartenkunst verwurzelt und zieht Besucher an, die die grünen Oberflächen erforschen möchten.
Der Zutritt ist begrenzt und erfordert eine vorherige Anmeldung per Postkarte, um die Gärten zu schützen. Besucher sollten sich im Voraus informieren und Zeit für den Antragsprozess einplanen.
Der untere Garten verfügt über einen Teich, dessen Form dem chinesischen Schriftzeichen für Herz ähnelt und von drei Inseln umgeben ist. Diese Gestaltung verbindet symbolische Bedeutung mit natürlicher Landschaftsarchitektur auf subtile Weise.
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