Kesennuma fishing port, Kommerzieller Fischereihafen in Kesennuma, Japan.
Der Fischereihafen Kesennuma ist ein gewerblicher Hafen an der Nordostküste Japans mit Anlegestellen, Verarbeitungsanlagen und einem Marktgebäude für den Verkauf und Vertrieb von Meeresfrüchten. Er gehört zur Kategorie der sogenannten Tokutei daisanshu gyokō, den japanischen Häfen der dritten Sonderstufe, die besonders hohe Umschlagmengen aufweisen.
Der Hafen wurde nach dem Tsunami von 2011 vollständig neu aufgebaut, da die Katastrophe Schiffe, Gebäude und Anlagen entlang der Küste zerstört hatte. Der Wiederaufbau ermöglichte eine grundlegende Erneuerung aller Infrastrukturen.
Der Hafen ist eng mit der Sharknossen-Verarbeitung verbunden, was man an den speziellen Trocknungsanlagen entlang des Kais erkennen kann. Für die Einheimischen ist die Arbeit am Meer seit Generationen Teil des Alltags und das spürt man beim Rundgang durch das Gelände.
Ein Besuch früh am Morgen ist empfehlenswert, wenn die Aktivitäten auf dem Fischmarkt am lebhaftesten sind und man Fischern und Händlern bei der Arbeit zuschauen kann. Die Wege auf dem Gelände sind weitgehend eben und gut begehbar.
Kesennuma ist einer der wichtigsten japanischen Häfen für den Umschlag von Mako-Haien, deren Flossen hier in speziellen Anlagen getrocknet und verarbeitet werden. Diese Spezialisierung macht den Hafen zu einem ungewöhnlichen Ziel innerhalb der japanischen Fischereiinfrastruktur.
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