Tsubakishima, Unbewohnte Insel und Naturdenkmal in Rikuzentakata, Japan.
Tsubakishima ist eine unbewohnte Granitinsel von etwa 22,4 Hektar im Pazifik, rund 1 Kilometer vor der Hirota-Halbinsel von Rikuzentakata in der Präfektur Iwate. Auf ihren Hängen wuchsen einst Yabutsubaki-Kamelien, die heute abgestorben sind; übrig sind spärliche Krautpflanzen. Auf der Insel steht der Leuchtturm Rikuzentakata Tsubakishima.
Am 28. Dezember 1934 wurde die Insel zusammen mit Aomatsushima als „Brutgebiet der Schwarzkopfmöwe Tsubakishima“ zum nationalen Naturdenkmal erklärt. 1962 nahm die Präfektur Iwate sie in ihr Wildschutzgebiet „Tsubakishima und Aomatsushima, Rikuzentakata“ auf; es umfasst 2 Hektar, die ganze Insel ist Sonder-schutzzone. Sie liegt rund 1 km vor der Hirota-Halbinsel.
Der Name Tsubakishima bedeutet „Kamelieninsel“, nach den Yabutsubaki-Kamelien, die hier einst wuchsen; die Pflanzen sind inzwischen abgestorben, nur wenige Krautarten bleiben. Bekannt ist die Insel heute für ihre brütenden Seevögel, mit Tausenden Schwarzkopfmöwen und einigen Nachtreihern.
Tsubakishima liegt rund 1 km vor der Hirota-Halbinsel im offenen Pazifik; eine Linienfähre gibt es nicht, ein Boot muss im Voraus gechartert und die Überfahrt nach den Seebedingungen gelegt werden. Die Insel hat weder Anlegestelle noch Einrichtungen oder Dienste, und an ihren Hängen brüten Tausende Schwarzkopfmöwen, weshalb Landungen in der Brutzeit eingeschränkt sind.
Der Name der Insel stammt von den Yabutsubaki-Kamelien, die hier einst wuchsen; sie sind inzwischen abgestorben, übrig sind nur wenige krautige Pflanzen. Heute brüten mehrere tausend Schwarzkopfmöwen und einige Nachtreiher auf der Insel, auch Nashornalke und Brillentrottellummen brüteten hier. Auf der Insel steht ein Schifffahrtszeichen, der Leuchtturm Rikuzen-Tsubakishima.
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