Miracle Pine Tree, Gedenkskiefer in Rikuzentakata, Japan
Der Miracle Pine Tree steht im Takatamatsubara Memorial Park und erreicht eine Höhe von 27,5 Metern. Der Stamm ruht auf einem Metallgerüst, das die ursprüngliche Haltung des Baumes bewahrt.
Ein Pinienhain aus dem Jahr 1839 prägte die Küste bis zur Flutwelle von 2011. Ein einzelner Baum blieb stehen, starb jedoch 2012 durch Salzschäden und wurde danach als Denkmal konserviert.
Einheimische gaben dem Baum den Namen Kiseki no Ippon Matsu, nachdem er als einziger die Katastrophe überstanden hatte. Besucher sehen heute eine Bronzeplatte am Sockel, die an die 70.000 verschwundenen Bäume erinnert.
Man erreicht den Park mit einem Bus ab Bahnhof Kesennuma in etwa 30 Minuten oder mit dem Auto über den nahen Parkplatz. Das Gelände ist flach und erlaubt einen Rundgang ohne Schwierigkeiten.
Der ursprüngliche Stamm wurde mit Harz gefestigt und mit Kohlefaser ummantelt, bevor er auf das innere Metallskelett montiert wurde. Fachleute arbeiteten mehr als ein Jahr an der Konservierung, um Form und Farbe der Rinde möglichst naturgetreu zu erhalten.
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