Mito Hachimangū, Hachiman-Schrein in Mito, Präfektur Ibaraki, Japan
Mito Hachimangū ist ein Hachiman-Schrein im Viertel Yawata-chō von Mito (Präfektur Ibaraki), auf einer Terrasse am rechten Ufer des Naka. Eine breite Steintreppe mit etwa zehn niedrigen Stufen führt zu einem grauen Steintorii mit geradem oberen Balken und unterem Querbalken; links davon steht eine dunkle hölzerne Laterne mit den Schriftzeichen 八幡宮. Die 1598 errichtete Haupthalle (honden) ist ein nationales Wichtiges Kulturgut, und der Schreinbezirk blieb von Kriegsschäden verschont.
Gegründet 1592, als Satake Yoshinobu einen geteilten Kami vom Baba Hachimangū in Ōta zur Burg Mito brachte. 1598 wurde an der Hachiman-kōji eine Haupthalle errichtet, und der Schrein wurde Schutzgottheit der Provinz Hitachi. Die Reformen der Mito-Tokugawa verlegten ihn 1694 nach Nakasai; auf Bitten der Gläubigen kehrte er 1709 an den heutigen Ort zurück, der der Legende nach dort gewählt wurde, wo ein weißer Kranich landete.
Der Schrein heißt offiziell schlicht Hachimangū; früher nannte man ihn Shirahata-yama Hachimangū, nach dem buddhistischen Tempel, der ihn verwaltete. Er verehrt die drei Hachiman-Gottheiten Hondawake no Mikoto, Okinagatarashi-hime no Mikoto und Hime Ōkami. Beim Frühlingsfest am 15. April wird ein Mikoshi im Rahmen des Mito-Kōmon-Festes getragen.
Der Schrein liegt am Rand der Higashi-Ibaraki-Hochebene über dem rechten Ufer des Naka, und der äußere Graben der Burg Mito verlief einst direkt dahinter. Vom Platz Retsukō Gosuzumi im Gelände blickt man über den Naka zu den Bergen von Nikkō und Kuji; am Neujahrstag findet dort eine Reinigungszeremonie zum ersten Sonnenaufgang statt. Das Gelände ist zudem Teil des Veranstaltungsorts des Mito-Hortensienfestes, mit Kirschblüte im Frühling und gefärbtem Laub im Herbst.
Der Ginkgo ist ein weiblicher Baum von 42 m Höhe und 9 m Stammumfang und ein nationales Naturdenkmal; sein Name bezieht sich auf Samen, die an den Blattspitzen wachsen. Das Schreinareal gehört zum Veranstaltungsort des Hortensienfestes von Mito, das dem benachbarten Baika-en-Garten im Frühsommer folgt.
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