Kairaku-en, Japanischer Garten in Mito, Japan.
Kairaku-en ist ein Landschaftsgarten in Mito in der Präfektur Ibaraki, der sich über eine weite Fläche am Ufer des Senba-Sees erstreckt und für seine Pflaumenhaine mit zahllosen Bäumen in vielen Sorten bekannt ist. Bambuswäldchen und alte Zedern gliedern das Gelände in verschiedene Bereiche, während Teiche und Pavillons Ruhepunkte zwischen den Alleen bilden.
Der Feudalherr Tokugawa Nariaki ließ den Garten 1842 anlegen und öffnete ihn bewusst für Menschen aller Stände, was damals eine Neuerung darstellte. Nach dem Ende der Feudalzeit blieb das Gelände öffentlich zugänglich und wurde im 20. Jahrhundert als nationales Kulturgut anerkannt.
Der Name bedeutet „Garten der gemeinsamen Freude
Der Zugang ist das ganze Jahr über möglich, wobei die Wege im Frühjahr während der Blütezeit und im Herbst wegen des Laubes besonders stark frequentiert sind. An heißen Sommertagen bieten die Wälder und Pavillons Schatten, während im Winter weniger Besucher unterwegs sind und das Gelände ruhiger wirkt.
Während der Blütezeit zwischen Ende Februar und März wird am Bahnhof eine zusätzliche Haltestelle eigens für Gartenbesucher geöffnet. Außerhalb dieser Wochen bleibt der kleine Bahnsteig geschlossen und Züge fahren ohne Halt vorbei.
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