Gokuraku-ji, Buddhistischer Tempel in Kinosaki Onsen, Japan.
Gokuraku-ji ist ein Tempel, der auf einem Berghang am westlichen Ende von Kinosaki Onsen steht und traditionelle buddhistische Architektur zeigt. Das Hauptgebäude dominiert die Anlage mit seinen charakteristischen Linien und Dekorationen.
Gegründet um die Ōei-Ära (1394–1427) vom Zen-Meister Kinzan Myōshō, verfiel Gokuraku-ji später und wurde in der Kan'ei-Ära vom Mönch Takuan Sōhō wiederbelebt, der der Thermalquellen wegen kam. In der Keian-Ära (1648–1651) erhielt es Schutz vom Herrn der Burg Toyooka. Die Haupthalle brannte 1912 nieder und wurde 1921 wiederaufgebaut; das Bergtor wurde am 4. Mai 1983 zum Kulturgut der Stadt Kinosaki erklärt.
Der Tempel gehört zur Rinzai-shū-Schule des Daitoku-ji und verehrt Amida Nyorai als Hauptbild. Auf dem Gelände stehen eine Benten-dō-Halle und ein Kōshin-dō, in dem der Krieger Ushida Kanesuke genächtigt haben soll. Eine steinerne Jizō-Statue, der Isshō Jizō-son, wurde 1769 errichtet.
Der Gokuraku-ji liegt etwa 15 Gehminuten vom JR-Bahnhof Kinosaki Onsen an der San'in-Hauptlinie entfernt. Der Tempel nimmt die südwestliche Ecke des Badeviertels ein, und der Fußweg steigt zu den Hallen am Hang an.
Der Steingarten des Tempels, Seikantei, ist ein Trockengarten aus geharktem Kies und gesetzten Steinen. Daneben wird die Quelle Dokko-sui dem Dochi Shonin zugeschrieben, dem Gründer von Kinosaki Onsen, der dieses Wasser entdeckt haben soll. Die Haupthalle brannte 1912 ab, der heutige Bau stammt von 1921.
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