Yokokura-ji, Buddhistischer Tempel in Ibigawa, Japan
Yokokura-ji ist ein buddhistischer Tempel in Ibigawa mit einer Haupthalle aus Buchenholz, die fünf Fachwerk-Abschnitte auf jeder Seite aufweist. Der Komplex bewahrt 22 national bedeutsame Kulturgüter in einem Schatzhaus und einem Reliquienhaus, die beide zugänglich sind.
Der Tempel wurde 801 auf kaiserliches Dekret gegründet und war ursprünglich ein großer Komplex mit Dutzenden von Gebäuden. Der Komplex erlitt während kriegerischer Zeiten erhebliche Zerstörungen, wodurch sich seine Größe drastisch veränderte.
Der Tempel wird in der Region wegen seiner umfangreichen Sammlung von Gemälden und Schriften als das "Shosoin der Mino-Region" bezeichnet. Besucher können diese Verbindung zur lokalen Kunsttradition in den ausgestellten Werken erkennen.
Die Schatzkammer und die Reliquienkammer sind für Besucher geöffnet, wobei die beste Zeit für einen Besuch die wärmeren Monate sind, wenn die Wege gut zugänglich sind. Es ist hilfreich, bequeme Schuhe zu tragen und Zeit für einen ausgiebigen Besuch einzuplanen, da es viel zu erkunden gibt.
Der Tempel bewahrt die Überreste von Priester Myoshin, der durch eine alte Praxis der Selbstmumifizierung zum heiligen Status gelangte. Dies ist eine seltene Bewahrung dieser spirituellen Praxis in Japan.
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