Suijin Ōhashi Bridge, Straßenbrücke in den Bezirken Sumida und Arakawa, Japan.
Die Suijin Ōhashi-Brücke verbindet die Bezirke Sumida-ku und Arakawa-ku über den Fluss Sumida mit einer modernen Stahlkonstruktion. Sie dient sowohl dem Fahrzeugverkehr als auch Fußgängern und ist ein wichtiger Übergangspunkt zwischen den beiden Stadtteilen Tokios.
Die Brücke wurde 1988 zunächst als Fußgängerevakuierungsroute gebaut und ersetzte damit eine traditionelle Fährstrecke. Eine Erweiterung im Jahr 1996 ermöglichte es, auch Fahrzeuge zu tragen.
Der Name Suijin bezieht sich auf die Wassergottheit in der japanischen Mythologie und verweist auf das nahegelegene Suijin-Heiligtum, das für die örtliche Gemeinde eine religiöse Bedeutung hat.
Die Brücke ist zu Fuß oder mit dem Auto erreichbar und dient als Zugang zur Nationalstraße 6. Besucher sollten beachten, dass die Straße während der Stoßzeiten stark befahren sein kann.
An der Stelle, wo die Brücke steht, etablierte der Feldherr Minamoto no Yoritomo 1180 sein Lager. Dieser historische Ort ist damit mit einem bedeutenden Moment in Japans mittelalterlicher Geschichte verbunden.
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