Sumida, Sonderbezirk im östlichen Tokio, Japan
Sumida-ku ist ein Stadtbezirk im nordöstlichen Teil der Hauptstadt, zwischen den Flüssen Sumida und Arakawa gelegen. Der Bezirk erstreckt sich über eine überschaubare Fläche und umfasst mehrere Wohnviertel, den Tokyo Skytree sowie traditionelle Gegenden wie Ryogoku und Mukojima.
Der Bezirk entstand nach dem Zweiten Weltkrieg durch die Zusammenlegung zweier älterer Stadtteile, Honjo und Mukojima, die seit der Edo-Zeit bewohnt waren. Viele Straßenzüge erinnern noch an das alte Viertel entlang des Sumida-Flusses, das durch Brände und Neubauphasen geprägt wurde.
Das Ryogoku-Viertel in Sumida beherbergt die Kokugikan-Arena, in der professionelle Sumo-Ringer während des Jahres an Turnieren teilnehmen.
Die großen Bahnhöfe wie Kinshicho verbinden den Bezirk mit dem restlichen Tokyo über mehrere Linien. Viele Stadtviertel lassen sich zu Fuß erkunden, besonders entlang der Uferpromenaden und in den ruhigeren Wohnstraßen.
Im Ryogoku-Viertel sieht man morgens manchmal Sumo-Ringer in traditionellen Yukata durch die Straßen gehen, auf dem Weg zum Training im nahegelegenen Kokugikan. Einige kleine Restaurants in der Gegend servieren chanko-nabe, den proteinreichen Eintopf der Wrestler.
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