Ryōgoku Kokugikan, Mehrzweckhalle in Yokoami, Tokio, Japan
Ryōgoku Kokugikan ist eine Mehrzweckhalle in Yokoami im Bezirk Sumida, die über mehrere Zuschauerebenen verfügt und als Hauptschauplatz für professionelle Sumō-Turniere dient. Die zentrale Arena enthält einen erhöhten Lehmring, der von Sitzreihen umgeben ist, während das Gebäude auch ein kleines Museum und Ausstellungsräume beherbergt.
Die erste Halle wurde 1909 im nahe gelegenen Ryōgoku-Viertel errichtet und durch ein Feuer zerstört, woraufhin in den Fünfzigern ein Nachfolgebau in Kuramae entstand. Das heutige Bauwerk öffnete 1985 und brachte die Wettkämpfe zurück in das historische Sumō-Viertel.
Der Veranstaltungsort trägt den Nachnamen des umliegenden Stadtteils und verbindet die traditionelle Ringkampfkultur mit modernen Wettkampfabläufen. An Turniertagen füllt sich das Gebäude mit Zuschauern, die spezielle Mahlzeiten in Bento-Boxen mitbringen und während der Kämpfe auf Bodenkissen sitzen.
Besucher erreichen die Halle innerhalb weniger Gehminuten vom Bahnhof Ryōgoku, wobei an Turniertagen ein frühes Eintreffen empfohlen wird. Die oberen Ränge bieten eine gute Gesamtsicht auf den Ring, während die Plätze am Boden näher am Geschehen liegen.
Zwei Schreine am Haupteingang empfangen Ringkämpfer und Besucher, die dort vor und nach den Wettkämpfen kleine Opfergaben hinterlassen. Die Heiligenstätten folgen alten Ritualen, die Schutz und Erfolg für alle Beteiligten erbitten sollen.
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