Ryōgoku, Sumo-Viertel in Sumida-ku, Japan
Ryōgoku ist ein Stadtteil in Sumida-ku, der sich um das Kokugikan-Sumo-Stadion dreht, wo das ganze Jahr über Wettkämpfe stattfinden. Das Viertel hat enge Gassen, viele kleinere Geschäfte und Restaurants sowie mehrere Sumo-Trainingstätten, die das Bild der Gegend bestimmen.
Das Viertel verdankt seinen Namen der Ryōgoku-Brücke, die 1659 über den Sumida-Fluss gebaut wurde und die historischen Provinzen Edo und Shimōsa verband. Im Laufe der Zeit entwickelte sich der Ort zum Zentrum der Sumo-Kultur Tokios.
Der Stadtteil ist eng mit Sumo verflochten, das hier im Alltag präsent ist und die Architektur sowie das Straßenbild prägt. Man sieht Ringer in traditioneller Kleidung durch die Gegend gehen und spürt die Bedeutung dieses Sports für die lokale Gemeinschaft.
Das Viertel ist leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen und hat gute Fußgängerwege zum Erkunden. Viele Restaurants servieren Chanko-Nabe, das traditionelle Gericht der Sumo-Ringer, was eine authentische lokale Küche bietet.
Besucher können morgens in die Trainingsstätten gehen und Ringern beim Training zusehen, was einen Einblick in die tägliche Routine dieses Sports ermöglicht. Diese Trainingstätten sind integraler Bestandteil des Stadtbildes und unterscheiden sich stark von anderen Tokioter Vierteln.
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