Ryōgoku Bridge, Historische Brücke in Higashi-Nihonbashi, Tokio, Japan
Die Ryōgoku-Brücke überspannt den Sumida-Fluss und verbindet Higashi-Nihonbashi mit Ryōgoku über eine Stahlkonstruktion mit Gehwegen auf beiden Seiten. Sie erstreckt sich über etwa 165 Meter und trägt die Nationalstraße 14, eine wichtige Ost-West-Verbindung durch Tokio.
Der erste Bau entstand 1659 nach dem großen Brand von Meireki, um den Zugang zwischen beiden Flussufern zu erleichtern. Die heutige Stahlkonstruktion stammt aus dem Jahr 1932 und ersetzt die früheren Holzbrücken, die an dieser Stelle standen.
Der Name bedeutet "Brücke zwischen zwei Ländern" und erinnert an die alte Grenze zwischen Musashi und Shimōsa, die hier verlief. Noch heute nutzen Menschen die Fußwege zu beiden Seiten, um zum Sumo-Stadion oder zu den Restaurants und Geschäften am Flussufer zu gelangen.
Die Brücke bleibt rund um die Uhr geöffnet und ermöglicht den Fußgängern eine freie Sicht auf beide Flussufer und die umliegenden Gebäude. An sonnigen Tagen bietet die Überquerung einen klaren Blick flussaufwärts und flussabwärts entlang des Sumida.
Kugeln aus Metall krönen die Pfosten entlang beider Geländer und stammen aus der Renovierung von 1932, die dem Bauwerk sein heutiges Aussehen verlieh. Diese runden Aufsätze sind heute als schützenswertes architektonisches Merkmal Tokios eingestuft.
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