Sensō-ji, Buddhistischer Tempel in Asakusa, Japan
Sensō-ji ist ein buddhistischer Tempel in Asakusa, Tokio. Die 1958 wiederaufgebaute Haupthalle hat ein geschwungenes graues Ziegeldach und eine rote Fassade mit Goldakzenten; westlich steht eine fünfstöckige Pagode, und die Tore Kaminarimon und Hōzōmon führen auf das Gelände.
Zwei Fischer entdeckten im Jahr 628 eine Statue der Kannon im Sumida-Fluss, was zur Gründung dieses ältesten buddhistischen Tempels Tokios führte. Die meisten Gebäude wurden nach Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg originalgetreu wieder aufgebaut.
Der Name des Tempels geht auf die Kannon-Statue zurück, die zwei Fischer 628 im Sumida-Fluss fanden. Die Statue ist ein Hibutsu und wird nie öffentlich gezeigt; eine Nachbildung von Ennin aus dem 9. Jahrhundert vertritt sie. Das Sanja Matsuri im späten Frühling füllt den Tempelbezirk mit tragbaren Schreinen.
Der Weg führt durch die Einkaufsstraße Nakamise, die etwa 200 Meter lang ist und von kleinen Ständen mit Souvenirs und Snacks gesäumt wird. Am frühen Morgen oder späten Abend lässt sich die Anlage am besten ohne große Menschenmengen erleben.
Das Kaminarimon-Tor zeigt auf beiden Seiten Wächterfiguren, die Fujin und Raijin darstellen, Götter des Windes und Donners, die den Eingang beschützen. Die riesige rote Laterne in der Mitte wiegt etwa 700 Kilogramm und wird bei starkem Wind hochgezogen, um Schäden zu vermeiden.
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