Eitai-ji, Buddhistischer Tempel im Bezirk Koto, Japan
Eitai-ji ist ein buddhistischer Tempel im Bezirk Kōtō und verfügt über eine Haupthalle, die Sekizan Nyorai gewidmet ist und von traditionellen japanischen Holzbauten und angelegten Gärten umgeben ist. Der Komplex bewahrt die typische Architektur und das Layout, das für buddhistische Tempel dieser Zeit charakteristisch ist.
Die Stätte wurde 1624 von Priester Chosei gegründet und gehörte während der Edo-Zeit zum Schrein Tomioka Hachimangu. Diese Verbindung zu einem größeren Heiligtum gab dem Tempel in der lokalen religiösen Struktur eine besondere Rolle.
Der Name des Tempels hat die örtliche Geografie geprägt, da das Viertel Monzen-nakacho seinen Namen von seiner Lage vor dem ursprünglichen Tor von Eitai-ji erhielt. Besucher können heute noch diese historische Verbindung in den Straßennamen und der Anordnung des Viertels erkennen.
Der Tempel liegt eine Minute von der Station Monzen-nakacho entfernt, die von der Tokioter Metro Tozai-Linie bedient wird, und ermöglicht eine einfache Anfahrt. Besucher finden tägliche Gebets- und Meditationssitzungen vor, wobei es ratsam ist, vorher die Öffnungszeiten zu prüfen.
Jeden März führt der Tempel die Yamakake-Zeremonie durch, bei der die Öffentlichkeit an Ritualen zum Bergöffnen teilnehmen kann, die mehrere Jahrhunderte zurückgehen. Diese seltene Gelegenheit verbindet alte Praktiken mit modernem Zugang und zieht Besucher an, die authentische religiöse Rituale erleben möchten.
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