Edo Sanjūsangen-dō, Buddhistische Tempelhalle in Fukagawa, Japan.
Das Edo Sanjūsangen-dō ist eine ehemalige buddhistische Tempelhalle in Fukagawa mit traditioneller japanischer Architektur. Die Konstruktion nutzt ineinander greifende Holzrahmen ohne Nägel und verfügt über geschwungene Dächer sowie erhöhte Fundamente für natürliche Belüftung.
Die Halle wurde 1643 während der Tokugawa-Periode erbaut und diente als religiöses Zentrum der Stadt. Sie demonstrierte die architektonischen Errungenschaften einer Zeit, in der buddhistische Tempel bedeutende Monumente der japanischen Kultur waren.
Der Name bezieht sich auf die dreiig Statuen, die einst den Raum füllten und verschiedene buddhistische Figuren darstellten. Besucher können heute noch die Anordnung dieser Werke nachvollziehen und verstehen, wie sie während religiöser Zeremonien verehrt wurden.
Der Innnenraum verfügt über verschiebbare Fusuma-Paneele, die verschiedene Raumkonfigurationen während Zeremonien ermöglichen. Die Grundkonstruktion ohne Nägel macht das Gebäude widerstandsfähig gegen Erdbeben und andere Naturphänomene, was lange Besichtigungen angenehm und sicher macht.
Das Gebäude ist bemerkenswert dafür, wie es traditionelle japanische Bautechniken nutzt, um mit Naturkatastrophen umzugehen. Die innovativen Verbindungsmethoden waren während des 17. Jahrhunderts revolutionär und werden heute noch als Beispiel für nachhaltiges Bauen studiert.
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