Ikeda Castle, Mittelalterliche Burg in Ikeda, Japan
Die Burg Ikeda lag auf einem Grat am Südhang des Berges Satsuki und nutzte eine Klippe im Westen sowie den Sugigatani-Fluss im Norden zur Verteidigung. Die Ost- und Südseite waren durch einen bis zu 25,7 m breiten und 6,5 m tiefen Graben sowie Erdwälle geschützt. Heute ist der Ort der Ikeda-Burgruinenpark mit rekonstruierten Holzbauten und einem Garten.
Ikeda Noriyori ließ die Burg um 1334 auf einem Bergrücken am Südfuß des Satsuki-Bergs errichten. 1469 fiel sie an Ōuchi Masahiros Heer, 1508 an Hosokawa Takakuni, woraufhin Ikeda Sadamasa sich das Leben nahm. Oda Nobunaga nahm sie 1568 ein und beließ Ikeda Katsumasa als Herrn mit 60.000 Koku. Araki Murashige besetzte sie um 1570, und Nobunaga befahl 1580 die Aufgabe.
Der Name Ikeda stammt vom Ikeda-Klan, der die Burg von ihrer Gründung um 1334 bis in die Sengoku-Zeit hielt. Ausgrabungen ab 1989 legten einen Trockengarten im Hauptbereich frei, was zeigt, dass die Burg auch Wohnsitz war. Heute ist der Ort der 1999 fertiggestellte Ikeda-Shiroato-Park mit einem rekonstruierten yagura-Wachturm, japanischen Gärten, Holzbrücken und einem Teeraum.
Das Gelände liegt 15 Gehminuten vom Bahnhof Ikeda an der Hankyu-Takarazuka-Linie. Der Park wurde 1999 fertiggestellt, wobei die ausgegrabenen Befunde restauriert wurden; die Linien von Graben und Erdwall sind im Boden nachvollziehbar.
Der Hauptbereich enthielt einen Trockengarten im Karesansui-Stil, was zeigt, dass die Burg auch Wohnsitz war. Die Ausgrabungen von 1989 bis 1993 legten Reste frei, die später im Park rekonstruiert wurden; der Graben war bis zu 25,7 m breit und 6,5 m tief.
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