Yasaka-jinja, Shinto shrine in Japan
Yasaka-jinja ist ein Shinto-Schrein in Ikeda mit charakteristischen roten Toren und einem Gebäudekomplex, der traditionelle japanische Architektur mit Steinwegen und Laternen zeigt. Der Ort ist dem Gott Susanô gewidmet und liegt in der Nähe der berühmten Gion-Gegend mit ihren engen, traditionellen Straßen und Holzhäusern.
Der Schrein wurde vor 794 gegründet, als die Hauptstadt von Nara nach Kyoto verlegt wurde, und hat damit über tausend Jahre Geschichte. Seine ursprüngliche Funktion als Gebetsort entstand während einer Pestepidemie im Jahr 869, als Menschen hier Schutz vor Krankheit suchten.
Der Name des Schreins verbindet Vergangenheit und Gegenwart: Ursprünglich Gion-sha genannt, wurde er während der Meiji-Zeit in Yasaka-jinja umbenannt, als sich Shinto und Buddhismus trennten. Besucher bemerken heute noch alte Laternen mit dem früheren Namen und erleben, wie der Ort während des Gion Matsuri von Juli die Gemeinschaft zusammenbringt.
Der Schrein ist das ganze Jahr über kostenlos zugänglich und kann jederzeit besichtigt werden, ohne Eintritt zu zahlen. Er liegt nur wenige Gehminuten von der Station Gion-shijo oder Kawaramachi entfernt, und mehrere Buslinien halten in der Nähe, was den Besuch bequem macht.
Während des Gion Matsuri-Festivals im Juli werden riesige geschmückte Wagen durch die Straßen gezogen, ein Spektakel, das Zehntausende anzieht und von dieser Stätte ausgeht. Der Schrein bleibt auch außerhalb der Feierlichkeiten ein Ort mit alten Laternen, die noch Spuren seiner buddhistische Vergangenheit tragen.
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