Ikeda-jinja, Shinto shrine in Japan
Ikeda-jinja ist ein alter Shinto-Schrein in der Stadt Ikeda mit einfachen, sorgfältig gestalteten Holzstrukturen und einem sanft geneigten Dach, das traditionelle handwerkliche Qualität zeigt. Das Gelände umfasst eine antike Grabstätte namens Himemuro-zuka für Prinzessin Ayaha und wird von Bäumen umgeben, die einen ruhigen Ort mit Steinlaternen und Wegen schaffen.
Der ursprüngliche Schrein wurde vor mehreren Jahrhunderten von Nobunaga in Brand gesteckt, doch 1604 wurde er von Hideyori wieder aufgebaut und bekam so ein neues Leben. Seither ist der Schrein ein wichtiger Ort in der Gemeinschaft geblieben und wird weiterhin von Menschen aus der Umgebung besucht.
Der Name Ikeda-jinja ist mit der Legende der Weberin Orihime verbunden, die in der lokalen Überlieferung eine besondere Rolle spielt. Besucher können diese historischen Geschichten in der alltäglichen Nutzung des Schreins erleben, wo Menschen traditionelle Praktiken wie das Schreiben von Wünschen auf Papier und das Aufhängen an speziellen Gestellen fortsetzen.
Der Schrein ist leicht zu besuchen und liegt in einer ruhigen Gegend, die sich für einen kurzen Aufenthalt oder einen ruhigen Spaziergang eignet. Sie können Stein- und Holzpfade erkunden und die friedliche Umgebung mit Bäumen und natürlicher Schattierung genießen.
Das Gelände beherbergt drei verehrte Figuren: Kaiser Ojin, Kaiser Nintoku und Ayahatori Daimyojin, einen Schutzgott, die zusammen die spirituelle Kraft des Ortes ausmachen. Diese Kombination von zwei historischen Kaisern und einem lokalen Schutzgott ist eine ungewöhnliche Anordnung, die die Verbindung zwischen lokaler und kaiserlicher Geschichte widerspiegelt.
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