Seiken-ji, Buddhistischer Tempel in Shimizu-ku, Japan
Der Seiken-ji ist ein buddhistischer Tempel am Fuße des Berges Gao mit einem traditionellen Garten, der als nationale Naturschönheit anerkannt ist. Das Gelände wird von einem markanten Steintor gekennzeichnet.
Der Tempel wurde in der Nara-Periode gegründet, um den Seimi-Checkpoint zu schützen. In der Kamakura-Zeit entwickelte er sich zu einem Zentrum des Rinzai-Zen-Buddhismus.
Der Tempel beherbergt Schriftstücke der ersten koreanischen diplomatischen Mission und Ahnendenktafeln der Tokugawa-Shoguns, die Jahrhunderte internationaler Beziehungen dokumentieren. Diese Objekte zeigen, wie wichtig dieser Ort für die Verbindungen zwischen Japan und anderen Kulturen war.
Das Gelände ist leicht zugänglich und gut ausgeschildert, mit klaren Wegen durch die Gärten. Besucher sollten angemessene Kleidung tragen und an windigen Tagen vorsichtig sein, da einige Bereiche exponiert sind.
Die Tempelanlage beherbergt einen 400 Jahre alten Pflaumenbäum namens Garyu-bai, der Aufzeichnungen zufolge von Tokugawa Ieyasu während seines Aufenthalts dort veredelt wurde. Dieser alte Baum ist ein lebendes Zeugnis der Verbindung zwischen dem Tempel und der herrschenden Familie.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.