Miho no Matsubara, Kiefernwald auf der Miho-Halbinsel, Japan.
Miho no Matsubara ist ein Kiefernwald auf der Halbinsel Miho in Shimizu-ku, der sich entlang der Küste der Bucht von Suruga erstreckt. Die Bäume bilden einen durchgehenden grünen Streifen zwischen Strand und Straße, mit offenem Blick auf den Fujisan über dem Wasser.
Der Kiefernwald wurde im frühen 20. Jahrhundert zum nationalen Naturdenkmal erklärt, als Japan begann, Landschaften mit Fujisan-Blick zu schützen. Später wurde die Stätte Teil des UNESCO-Welterbes zum Berg Fuji, das Kunst und Glauben rund um den Vulkan anerkennt.
Der Name dieses Kiefernwaldes erscheint in der Noh-Theater-Erzählung Hagoromo, in der eine himmlische Tänzerin ihr Gewand in den Zweigen verliert. Besucher sehen den Miho-Schrein, der heute Pilger anzieht, die an die alte Geschichte glauben und hier für Glück beten.
Die beste Besuchszeit ist der frühe Morgen oder späte Nachmittag, wenn das Licht den Vulkan und die Küste klar zeigt. Ein breiter Weg führt vom Eingang durch die Bäume bis zum Strand, sodass das Gelände zu Fuß einfach zu erkunden ist.
Während der Frühlingswurzeln in den 1960er Jahren pflanzten Einheimische Tausende junger Kiefern, um Bäume zu ersetzen, die durch Salz und Wind abgestorben waren. Diese Pflanzaktion half, die dichte Baumdecke zu bewahren, die man heute vom Strand aus sieht.
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